2017_01_17_Asterix

Therapiehund Asterix in der Physiotherapie

Hallo, ich bin Asterix

und seit Sommer 2015 tierischer Begleiter und Junior-Therapiehund der Physiotherapeutin Nadja Schulte.

Ich bin ein Havaneser und als Welpe besuchte ich schon die Physiotherapie, um mich an die Abläufe zu gewöhnen. So weiß ich genau, dass ich mich im Halb-Stunden-Takt über jeden neuen Patienten freuen kann. Als angehender Therapiehund musste ich lernen, dass die Patienten nicht angesprungen werden. Wenn meine Nähe nicht gewünscht ist, so muss ich mich auf Kommando in meine Transportbox zurückziehen. Wird es mir zu viel, ziehe ich mich in meine Box zurück. Dort ist meine Privatsphäre und das wissen auch die Patienten. Als ich den Grundgehorsam erlernt habe, warteten meine neuen Patienten nicht lange auf mich.

Cora ist eine Patientin von mir und meinem Frauchen. Sie ist 7 Jahre alt und hat das Down Syndrom. Sie kommt zur Physiotherapie und wird nach dem Bobath-Konzept behandelt. Mein Frauchen sagt, dass die Kombination aus Bobath und mir bewirken, dass sie alltagsgerechte Situationen üben kann. Cora hat z.B. Schwierigkeiten mit der Feinmotorik und kann beim Anlegen des Hundegeschirres und der Leine feinmotorische Bewegungen üben. Ich kenne die Grundkommandos (Sitz, Platz, Fuß und Bleib) und kann mit meinen paar erlernten Tricks Cora ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Coras Sprache ist nicht deutlich. Damit ich alle Kommandos verstehe, bemüht sich Cora sehr deutlich zu sprechen. Dies funktioniert meistens sehr gut. Da Cora schon lange zur Therapie kommt, wird ihre Motivation durch mich um ein vielfaches gesteigert. Die Mama von Cora erzählt oft, das Cora wieder sagte: „Wann kann ich wieder zur Nadja und zum Asterix?“

Ich gehe seit Welpenalter in die Hundeschule. Zunächst die Welpenschule und dann der Erziehungskurs. Nun hat die Ausbildung zum Therapiehund begonnen. Neben dem theoretischen Stunden für mein Frauchen (z.B. Hygiene, Prophylaxe vor Würmern, Zecken etc.) gibt es praktische Stunden. Hier haben wir schon einen Kindergarten besucht und mit der Hundetrainerin, den Hunden und den Kindergartenkindern das richtige Verhalten mit Hunden geübt. Mir hat es viel Spaß gemacht, denn es gab viele Leckerchen.

Beste Grüße aus der Physiotherapie von Asterix und

Nadja Schulte, Bobath- und Manualtherapeutin

Foto: © Nadja Schulte

Robin bereichert wieder die Physiotherapie

Robin Wolf absolviert seit dem 22.08.2016 für 8 Wochen ein weiteres Berufspraktikum in der Physiotherapie Nienhausen.

Neben seinem Einsatz im orthopädischen Bereich geht es diesmal schwerpunktmäßig um die Kinder. Die Physiotherapeutin Nadja Schulte, Bobaththerapeutin für Kinder begleitet Robin bei den Säuglingen, Klein- und Schulkindern.

„Auch als Kindertherapeut ist Robin gut geeignet“, lobt Nadja Schulte. „Die Kinder fliegen auf ihn und die Säuglinge lassen Robin nicht aus den Augen. Dies ist eine super Voraussetzung mit Kindern zu arbeiten. Gleichzeitig gestaltet er mit Nadja Schulte die Behandlungen mit Singen von kindgerechten Liedern, um den rhythmisch-tonischen Dialog beim Trainieren zu halten. Das Singen erleichtert den Kindern die Behandlung, nimmt die Angst vor Berührung, motiviert und lockert die Atmosphäre auf.

Im Rahmen des jetzigen Praktikumseinsatz hat Robin für unsere erwachsenen Patienten den Auftrag erhalten eigenständig Flyer mit Eigenübungsprogrammen zu erstellen und zu fotografieren. Diese Übungen werden nun an unsere Patienten weiter gegeben oder können sich als Download von unserer Seite heruntergeladen werden.

Da Robin das zweite Mal für längere Zeit bei uns in der Physiotherapie Nienhausen ist, verlangen auch schon manche Patienten ausschließlich nur von ihm behandelt zu werden. Robin erhält soweit wie nötig natürlich Unterstützung von dem bestehenden Therapeutenteam. Ein größeres Lob kann es für unseren Physiotherapeutenschüler nicht geben…

SGZ Nienhausen